Das Kamasutra im Westen – zwei Bände


Eine transkulturelle Erotologie
Gedruckt in einer limitierten/einmaligen Auflage von 50 Exemplaren

von Hendrik Wiethase

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Gelehrsamkeit und animalisches Erbe: Eine Anatomie der Lust

Dieses Werk dokumentiert die systematische Bestandsaufnahme einer fiktiven geladenen Diskursgemeinschaft, die das Spannungsfeld zwischen archaischem Erbe und hochkultivierter Typisierung auslotet. Es ist eine radikale Untersuchung der menschlichen Leidenschaften, die sich jeder zusammenfassenden Vereinfachung entzieht.

Im Zentrum steht die wortgenaue Bearbeitung historischer Texte und Rezepturen von Vātsyāyana, basierend auf der Übersetzung von Richard Schmidt (1903). Die mathematische Distanz zu Details wie den zahlreichen Charakteren und der anatomischen Präzision der Liebesstellungen wird hierbei der ungeschönten sozialen Realität machtvoller Übergriffe und archaischer Herrschaftsformen über die Jahrtausende hinweg gegenübergestellt.

Die abstrakte Gelehrsamkeit der Quellen ist unmittelbar mit der visuellen Evidenz des begleitenden Bildbandes verknüpft. Diese Struktur lädt zur permanenten Konfrontation zwischen der Theorie der Lust und ihrer darstellerischen Konsequenz ein.

Das Kāmasūtra im Westen ist eine Expedition in die Grenzgebiete des Menschlichen. Wo die präzise Sprache der Gelehrsamkeit auf die ungezähmte Wucht des animalischen Erbes trifft, entsteht ein Spannungsfeld von seltener Intensität. Ein unverzichtbares Kompendium für jene, die bereit sind, der Wahrheit hinter den Masken der Zivilisation ungeschützt zu begegnen.

Am Ende des Buches sind viele westliche Alternativen zu den zuvor genannten indischen Heilmitteln aufgeführt.

Erster Band: Textband mit 428 Seiten auf Naturpapier im Hardcover, Format 21×21 cm, Fadenbindung,

Zweiter Band: Bildband mit 236 Seiten auf Kunstdruckpapier im Hardcover, Format 21×21 cm, Fadenbindung,

ISBN 978-3-948396-48-0 (beide Bücher) nummerierte Exemplare (1 – 50) zusammen 99,00 €