Handbuch für Yoga

Inhaltsverzeichnis

Seite 5: Dank
Seite 6: Vorwort
Seite 7: Ursprung des Yoga
Seite 11: Jnana-Yoga & Yoga-Darsana
Seite 12: Philosophische Grundlagen
Seite 14: Kshetrajna – Kenner des Feldes
Seite 16: Kalarippayattu – Dynamischer Yoga
Seite 18: Dhanurveda – Der Yoga des Kriegers
Seite 19: Überblick über die grundsätzlichen Prinzipien des Yoga Seite 20: Yoga Sutras des Patanjali – Ashtanga Yoga und Raja Yoga Seite 23: Hatha-Yoga
Seite 26: Asana-Übungsfolge – Yoga Cikitsa
Seite 38: Pranayama
Seite 42: Chakren
Seite 43: Nadis
Seite 43: Vayu & Prana
Seite 44: Marmas & Yoga
Seite 52: Yoga Nidra
Seite 53: Yoga & Gehirnforschung & Biofeedback
Seite 58: Konzentration und Meditation
Seite 63: Kriya-Yoga
Seite 64: Tandra Yoga
Seite 68: Quellen – und Literaturverzeichnis
Seite 68: Register der Abbildungen
Seite 70:Yoga – Fachbegriffe – Register
Seite 74: Über den Autor

Vorwort

Wir betrachten in diesem Handbuch die Geschichte des Yoga im Hinblick des kulturellen Austausches zwischen „Morgenland“ und „Abendland“ (Orient und Okzident), der für beide Seiten sehr bereichernd war und gegenwärtig von Sorgen, Ängsten, aber auch Aggression und Hass gekennzeichnet ist. In den Meinungen spielen oft Klischees, zum Teil noch aus dem Mittelalter stammend, und Unkenntnis eine große Rolle. Viele haben den Eindruck, die Begegnungen zwischen Orient und Okzident seien von jeher von Konflikten geprägt, einem stets schwelenden und zuweilen offen ausbrechenden Kampf der Kulturen: von den Kämpfen zwischen Griechen und Persern über die arabisch-islamischen Eroberungen nach Mohammed, die Kreuzzüge und die Belagerung Wiens durch die Türken bis zu aktuellen islamistischen Terroranschlägen. Aber dies ist ein sehr unvollständiger Eindruck von der tatsächlichen geschichtlichen Entwicklung, der zu falschen Schlussfolgerungen führt.

Abendland trifft Morgenland – Yoga entstand vor Jahrtausenden in Indien. Die ältesten Schriften Indiens, die Veden, legen Zeugnis ab von den ersten Yoga Übenden. Zwischen 800 v.Chr. und 200 n.Chr. wurden die wichtigsten klassischen Yoga Schriften wie Upanishaden, Bhagavad Gita und Yoga Sutra niedergeschrieben.

Um 800 n.Chr. beschrieb Shankaracharya Vedanta die Philosophie des Absoluten. Das auf der Volksspiritualität basierende Tantra erreichte zwischen dem 6. und 16. Jahrhundert seine Blütezeit. Die wichtigsten klassischen Schriften des Hatha Yoga entstanden zwischen dem 8. und 17. Jahrhundert. Chr. Durch die Fremdherrschaft persischer und zentralasiatischer Eroberer, sowie die engli- sche Kolonialmacht, wurde die Praxis des Yoga seit dem 10. bis 13. Jahrhundert immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Im 19. Jahrhundert begann mit Yoga Meistern wie Ramakrishna Paramahamsa und Swami Vivekananda eine Renaissance des Yoga. Seit den 1920er Jahren wurde Hatha Yoga in immer neuen Wellen in Indien und im Westen populär. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Yoga Meister wie Swami Sivananda, Swami Vishnu-Devananda, Krishnamacharya, B.K.S. Iyengar und Pattabhi Jois weltweit bekannt. Spätestens seit dem Jahr 2000 ist Yoga zu einer populären weltumspannende Bewegung geworden. Manche Schätzungen gehen von etwa 400 Millionen Yoga praktizierenden Menschen aus, davon 4 Millionen in Deutschland und 25-30 Millionen in den USA.

Florian Hartlieb
Gesundheitspädagoge (FH), Yogalehrer, Fitnesstrainer Ernährungsberatung & Ayurevda-Therapie

Pädagoge für psychosomatische Gesundheitsbildung und Sporternährung

ISBN: 978-3-948396-00-8 für € 11,90 Österreich € 12,30

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