Astanga Hrdayam

 

 

Astangha Buch 1 Umschlag

 

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Direkt übersetzt heißt Aşţā „acht“ tanga „Teil“ und Hŗdaya „Herz“. Damit wird dieses Herz bzw. diese Schrift als Zentrum der Medizin gedeutet, welches seine acht Äste, nämlich Innere Medizin, Kinderheilkunde, Psychiatrie, Kopf, Chirurgie, Toxikologie, Geriatrie und Leiden der Fortpflanzungsorgane mit Wissen versorgt.

Dieses basiert auf einem weitaus ausladenderem und komplizierterem Werk mit dem Namen Aşţāñgasangraha. Man kann das Aşţānga Hŗdayam somit als eine „leichter verständliche und auf das Wesentliche beschränkte Fassung des Ursprungstextes“ bezeichnen.

Es sagt von sich selber, weder zu kurz, noch zu lang, also genau richtig zu sein.

Als Autor gilt Śrimad Vāgbhata. Heute kann man noch immer nicht mit Sicherheit sagen, ob Śrimad Vāgbahata auch der Autor des Aşţānga Hŗdayam ist. Aufgrund verschiedener Indizien streiten sich hier die Gelehrten.

Aufgrund der starken Ähnlichkeit in einigen Textstellen des Bŗhat Amithā von Varāhamihira mit anderen Quellen kann man davon ausgehen, dass das Aşţānga Hŗdayam zwischen 540 und 580 unserer Zeitrechnung verfasst wurde. Aufgrund verschiedener ritueller Anleitungen und Ratschläge für das allgemeine Verhalten liegt nahe, dass der Autor als Brahmane geboren wurde, die Veden studiert hat und Buddhist war. ( I/2, II/20 bis 25, VII/70, XVIII/16 bis 18,)

Seit seiner Entstehung wurde das Aşţānga Hŗdayam von etwa dreißig verschiedenen Verfassern mit Kommentaren versehen, von denen nur noch einer, Padārtha Cañdrika, vollständig erhalten ist.

Die vorliegende deutsche Übersetzung ist leitend durch Hendrik Wiethase auf der Basis einer Original Sanskrit Fassung und einer Malayalam Fassung (in der Übersetzung von P.M. Govindan Vaidya) entstanden. Als wichtige Referenz sind noch die englische Übersetzung von Prof. K. R. Srikantha Murthy (1992) und die deutsche Übersetzung von Hilgenberg und Kirfel (1942) zu erwähnen.

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